Start um 7 h mit Daniel zur JR-Station Nishi-Yokohama. Dort wurde mit Daniels Hilfe, der zwischenzeitlich offenbar gut japanisch spricht, erst einmal der Japan-Rail-Pass gefertigt, für den wir nur einen Voucher in DL gekauft hatten. Dann Start mit dem Shinkansen und drei Zwischen-Stopps mit fast 300 Km/h nach Kyoto.

Der Shinkansen, auch "Bullet-Train" genannt machte 1964 als der weltweit erste High-Speed-Train Geschichte. Shinkansen heisst mehr als eine Art des Transports, er vermittelt eine einmalige japanische Erfahrung: Makellos sauber, komfortabel und bemerkenswert schnell stellt er den Inbegriff von Effizienz und den Stolz der ohnehin schockierend pünktlichen Japan Railway dar.
In Kyoto gegenüber dem Bahnhof immer die Straße rauf und schon waren wir im Hearton-Hotel. Allerdings mit Hilfe zweier „Kivis“, die mit dem Rad unterwegs waren und die uns beim Fragen behilflich waren: „Hearton Hotelu“.
Hier hätten wir sofort die Möglichkeit gehabt, uns die Hand lesen zu lassen, und zwar von einer Maschine.
Wenn sich die Handleser in Yokohama-Chinatown noch die Mühe gemacht haben selber Hand zu lesen, tut es hier ein Automat in der Lobby, der in der halben Stunde, die wir dort auf das Ein-checken gewartet haben dreimal benutzt wurde.
Nach einer kurzen Verständigung waren wir uns einig, dass wir keine Hand lesen lassen, weil wir in den nächsten Tagen eine gute Zeit haben werden, zumal von Hanna in der Zwischenzeit gemeldet wurde, dass es ihr nach dem Medikament besser geht.
Kyoto war früher Kaiserstadt und ist als Replica der chinesischen Kaiserstadt Chang'an im alten Kern mit einer quadratischen Straßenstruktur angelegt, was die Orientierung gegenüber Tokyo, wo extra Polizeiposten zur Auskunfterteilung in den Stadtteilen eingerichtet wurden, recht übersichtlich ist und es erleichtert die Orientierung kolossal. Wenn Martina sich im Straßengewirr von Tokyo schnell zurechtgefunden hatte und ich weniger, hier war meine Stunde gekommen!
Nishiki-Market haben wir schnell gefunden, um uns dann fast darin zu verlaufen: 7 parallele und immer ziemlich gleich aussehende Straßen. Wenn man sich zweimal umgedreht hat fühlt man sich wie auf einem schwedischen See, denn plötzlich sieht es in allen Richtungen gleich aus.
Es erinnert ein wenig an den Großen Basar in Istanbul, allerdings fehlen hier die Gerüche der Gewürze und der Lärm.
Nach einer kurzen Verständigung waren wir uns einig, dass wir keine Hand lesen lassen, weil wir in den nächsten Tagen eine gute Zeit haben werden, zumal von Hanna in der Zwischenzeit gemeldet wurde, dass es ihr nach dem Medikament besser geht.
Kyoto war früher Kaiserstadt und ist als Replica der chinesischen Kaiserstadt Chang'an im alten Kern mit einer quadratischen Straßenstruktur angelegt, was die Orientierung gegenüber Tokyo, wo extra Polizeiposten zur Auskunfterteilung in den Stadtteilen eingerichtet wurden, recht übersichtlich ist und es erleichtert die Orientierung kolossal. Wenn Martina sich im Straßengewirr von Tokyo schnell zurechtgefunden hatte und ich weniger, hier war meine Stunde gekommen!
Nishiki-Market haben wir schnell gefunden, um uns dann fast darin zu verlaufen: 7 parallele und immer ziemlich gleich aussehende Straßen. Wenn man sich zweimal umgedreht hat fühlt man sich wie auf einem schwedischen See, denn plötzlich sieht es in allen Richtungen gleich aus.
Es erinnert ein wenig an den Großen Basar in Istanbul, allerdings fehlen hier die Gerüche der Gewürze und der Lärm.
Die Stadtgeschichte und die uralte Kultur zeigen sich in der Tatsache, dass mitten im Market plötzlich auf einen Schrein stößt, an dem die Menschen innehalten, eine Glocke betätigen, ein Gebet sprechen, zeremoniell in die Hände klatschen und sich vor dem Schrein verneigen. Dies dient dazu, die Aufmerksamkeit der Gottheit auf sich zu lenken. Auch hier die Möglichkeit Gebetstafeln zukaufen und diese zu beschriften und aufzuhängen.
Die meisten Japaner besuchen sowohl buddhistische Tempel als auch shintoistische Schreine und praktizieren dort die jeweiligen religiösen Riten. Viele besitzen darüber hinaus auch Hausaltäre und Hausschreine der beiden Religionen. Weder aus der Sicht des japanischen Buddhismus, noch aus der Sicht des Shinto gibt es ein Problem, wenn man die jeweils andere Religion praktiziert.

Nach einem ausgiebigen Streifzug bei mildem Regen, für den wir uns schnell noch einen Schirm kaufen mussten, haben wir in einem kleinen japanischen Restaurant ( welches nur 6 Plätze hat) in Gijon-Oldtown (Ponto-Cho) sehr gut gegessen.
Etwas Essenskundliches für Kenner:
Nachdem wir nur darüber gelesen hatten und darüber informiert waren, dass die Okonomiaki nur in Hiroshima angeboten werden und darauf gespannt waren, befanden sich hier im Gijon mehrere Variationen des "Okonomiaki", eines Pfannkuchens aus Nudeln und Sojakeimen und mit unterschiedlicher Füllung auf der Speisekarte. Wir konnten nicht Nein sagen: es war wunderbar.
Die meisten Japaner besuchen sowohl buddhistische Tempel als auch shintoistische Schreine und praktizieren dort die jeweiligen religiösen Riten. Viele besitzen darüber hinaus auch Hausaltäre und Hausschreine der beiden Religionen. Weder aus der Sicht des japanischen Buddhismus, noch aus der Sicht des Shinto gibt es ein Problem, wenn man die jeweils andere Religion praktiziert.

Nach einem ausgiebigen Streifzug bei mildem Regen, für den wir uns schnell noch einen Schirm kaufen mussten, haben wir in einem kleinen japanischen Restaurant ( welches nur 6 Plätze hat) in Gijon-Oldtown (Ponto-Cho) sehr gut gegessen.
Etwas Essenskundliches für Kenner:
Nachdem wir nur darüber gelesen hatten und darüber informiert waren, dass die Okonomiaki nur in Hiroshima angeboten werden und darauf gespannt waren, befanden sich hier im Gijon mehrere Variationen des "Okonomiaki", eines Pfannkuchens aus Nudeln und Sojakeimen und mit unterschiedlicher Füllung auf der Speisekarte. Wir konnten nicht Nein sagen: es war wunderbar.





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